Mechanische Beanspruchung

Dauerläufer und Beruhigungspille

Man könnte es sich beim Thema mechanische Beanspruchung einfach machen und darauf hinweisen, dass wir selbstverständlich alle Güterichtlinien und Prüfkriterien erfüllen. Doch das reicht uns nicht: als Türen-Experten wissen wir natürlich, dass damit nur ein Teil der in der Praxis vorkommenden Beanspruchungen abgedeckt wird. Deshalb gehen wir mit innovativen Ideen wie beispielsweise PU-protect einen Schritt weiter. Oder setzen Hartfaserplatten als Absperrplatten ein und sorgen durch den zusätzlichen Einsatz von ODB-Stabilisatoren dafür, dass Schloss, Drücker und Bänder mehr mechanische Festigkeit aufweisen und auch das Ausreißen von Beschlägen vor allem bei Normfalztüren minimiert wird. So bleiben alle Türen auch bei langer und intensiver Beanspruchung immer in Bestform.

Planungshilfe

RAL - GZ 426/1 - Mechanische Beanspruchung
Die mechanische Beanspruchung der Türen erfolgt durch äußere, sich zumeist wiederholende Einwirkungen (harte und weiche Stöße, Erschütterungen, Ermüdung u.a.), hierfür sind Beanspruchungsgruppen je nach Beanspruchung definiert.
Zusätzlich fremdüberwacht zur Qualitätssicherung.

DIN EN 1192 - Klassifizierung der Festigkeitsanforderungen
Türen haben ein breites Gebrauchsspektrum. Hierfür sind Leistungsklassen je nach Beanspruchung definiert.

Vergleich der Grenzwerte für Türblätter nach RAL-GZ 426/1 und nach DIN EN 1192 lt. Tabelle:

RAL-GZ 426/1 DIN EN 1192 Einsatzbereich, z.B.
N = normal 1 = gelegentlicher Gebrauch, achtsame Benutzung Wohnungsinnentür
M = mittel 2 = mittlerer Gebrauch, achtsame Benutzung Sprechzimmer
S = stark 3 = hoher Gebrauch, unachtsame Benutzung Wohnungseingang, Kindergärten, Krankenhäuser, Hotelzimmer
E = extrem 4 = häufig gewaltsamer Gebrauch Herbergen, Schulen, Kasernen

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